Die moderne Flachdachsanierung mit dem FlüssigKunststoff System!

Ein Flachdach ist konstruktionsbedingt den klimatischen Einflüssen stärker ausgesetzt als ein Schrägdach. Auf keiner anderen Dachform bleibt Regenwasser länger stehen, wirken sich Temperatur-schwankungen direkter auf die Oberfläche aus, als bei einem Flachdach. Da wird ein hohes Maß an Elastizität und Haltbarkeit von der jeweiligen Dachbedeckung verlangt.


Das Bitumendach:
Flachdächer, die mit Bitumenbahnen gedeckt sind,
stoßen im Bezug auf Haltbarkeit nach relativ kurzer Zeit immer wieder an ihre Grenzen. Insbesondere die Elastizität des Materials schwindet von Jahr zu Jahr. Die Folgen, eine Versprödung der Oberfläche. Zu Beginn treten, durch Sonnen- und Frosteinwirkung gefördert, kleine Risse auf. Durch diese gelangt Regenwasser in den Untergrund. Bei der nächsten Frostperiode dehnt sich das Wasser naturgemäß aus und setzt so die Oberfläche unter massive Spannung. Es entstehen weitere, größere Risse, durch die immer mehr Wasser eindringen kann. Hat die Dachbedeckung im Laufe der Jahre ihre Klebekraft und Elastizität verloren, verschlimmert sich der Zustand von Wetterumschwung zu Wetterumschwung. Immer mehr Wasser tritt ein, bis man es an den Decken der darunter liegenden Räume schon sehen kann.
 


Das Foliendach:
Flachdächer, die mit einer Folie abgedichtet sind, können ebenfalls undicht werden. Die Gründe hierfür liegen entweder an der Materialbeschaffenheit der Folie (nicht jede Folie ist den Strapazen gewachsen) oder an der Art und Weise der Montage.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass eine unbeschädigte Folie absolut dicht ist. Besitzt eine Folie die Eigenschaft der Dauerelastizität, hat man viele Jahrzehnte Freude an dieser Dachbedeckung. Leider wurden aber auch Folien eingesetzt, deren Elastizität auf Weichmacher zurück zu führen ist. Nachdem diese Weichmacher, durch Witterungseinflüsse, nach und nach ausgetreten sind, wird die Folie spröde und bricht.
Eine weitere Schwierigkeit ist die Tatsache, dass Foliendächer zumeist aus mehreren Folienbahnen, die miteinander verklebt oder verschweißt wurden, bestehen. Diese Nahtstellen unterliegen den gleichen Witterungseinflüssen wie die Folie selber und sind somit eine "eingebaute" Schwachstelle. Selbst wenn sich die Folie noch in einem guten Zustand befindet, sobald der Kleber seine Elastizität und Klebekraft verliert, werden die Nähte porös und Wasser kann in die Dachkonstruktion eindringen.



Das Metall- oder Wellplattendach:
Ein Flachdach, welches mit Metall- oder Wellplatten bedeckt ist,
kann ebenfalls undicht werden. Die Gründe hierfür sind zumeist Materialverspannungen, stark fortgeschrittene Korrosion oder Verwitterung. Diese Dachflächen bestehen aus zusammenmontierten Einzelstücken. Materialverspannungen treten immer dann auf, wenn sich die Unterkonstruktion beweget. Besonders Holzunterkonstruktionen reagieren äußerst stark auf unterschiedliche Temperaturen in Verbindung mit wechselnder Luftfeuchtigkeit. Bewegt sich nun die Unterkonstruktion, entstehen Druck- und Ziehkräfte an den Montagestellen, die bis zum Materialbruch führen können. Korrosionsschäden an Metalldächer treten in der Regel dann auf, wenn durch die Bewegungen die Schutzschicht der Metallbauteile an den Nahtstellen beschädigt wurde. Bei den Wellplattendächern kommt noch die Verwitterung der Oberfläche hinzu.

 


Das viel zu dichte Dach:
Auch eine "zu dichte" Dachbedeckungen kann ein Problem darstellen. Wenn zum Beispiel eine Flachdachbedeckung nicht diffusionsfähig ist (z. B. ein Zinnverlötetes Metallplattendach), kann Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinneren nicht einwandfrei ausdunsten.
Im Winter entsteht in geheizten Räumen Kondenswasser, welches nach oben steigt und in die Unterkonstruktion eindringt. Dort verharrt es in der Isolationsschicht. Bei der nächsten, starken Sonneneinwirkung, beginnt es zu verdunsten und bildet, z. B. bei einem Bitumendach, so genannte Dampfblasen. Der darin ansteigende Dampfdruck wird dabei so groß, dass die Außenhaut der Dachbedeckung Risse bekommt. Beim nächsten Regen tritt durch diese kleinen Risse erneut Wasser ein und die Situation verschlimmert sich von Wetterumschwung zu Wetterumschwung.
Es ist also sehr wichtig, dass eine Dachbedeckung "diffusionsfähig" ist!


Ganz egal welche Flachdachkonstruktion Ihr Dach hat, sobald der kleinste Schaden eintritt, beginnt ein nicht aufzuhaltender Kreislauf, der nur noch durch eine gezielte Sanierung der gesamten Fläche aufzuhalten ist.

Beschädigte Flachdächer erfahren immer wieder die gleiche Behandlung. Die "vermutlich" undichten Problemstellen werden geflickt. Doch oft ist die nur eine temporäre Lösung. Die Tatsache, dass ein Flachdach nicht aus einer geschlossenen, in sich verbundenen Schicht besteht, wird leider nicht berücksichtigt. Das erneute Flicken ist also vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit.



Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten über Ihr Haus eine stabile, dennoch dauerelastische, gleichzeitig reißfeste Kunststoffhaube stülpen. Wenn diese Haube dann auch noch diffusionsfähig, fest verbunden und für viele Jahrzehnte witterungsbeständig wäre, hätten Sie dann nicht ein gutes Gefühl im Bauch?


Leider kann man keine passende „Kunststoffhaube“ für ein Haus kaufen. Aber es gibt Alternativen. Moderne Werkstoffe, die diesem Effekt sehr nahe kommen!

Eine Polyurethan-Elastomer Flüssigkunststoffbeschichtung gibt Ihnen die Sicherheit, die Sie sich schon immer für Ihr Gebäude gewünscht haben!

Die ersten Flüssigkunststoffe wurden bereits in den 70er Jahren hergestellt und in den darauf folgenden Jahren immer weiter entwickelt. Vor ca. 25 Jahren begann man mit den ersten Dachbeschichtungen auf Polyurethan Elastomer Flüssigkunststoff Basis. Diese damals noch völlig unbekannte Flachdach-Sanierungsmethode setzte sich im Laufe der Jahre immer mehr durch. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass diese Dachflächen ihre Dichte und Festigkeit bis Heute nicht verloren haben. Die außergewöhnliche Haltbarkeit dieser Materialien, wurde mittlerweile in zahlreichen Tests und Untersuchungen bewiesen. Diverse Gutachten trugen mit dazu bei, dass der Flüssigkunststoff mittlerweile seinen festen Platz in den Europäischen Bauverordnungen zur Flachdachsanierung gefunden hat.


Die FlüssigKunststoffe "MARISEAL 250 und MARISEAL 400"
Die Polyurethan-Elastomer Flüssigkunststoffe sind verarbeitungsfertige, einkomponentige, flüssig aufzubringende Kunststoffe. MARISEAL 250 hat eine Konsistenz wie Honig. Nach dem Trocknen bildet sie eine homogene, nahtlose Dichtschicht. Das Material ist garantiert witterungsbeständig und weichmacherfrei. Eine Beschichtung von 2 mm bleibt für viele Jahrzehnte dauerhaft hochelastisch und 100%ig wasserdicht (geprüft nach DIN mit 7 bar). Gleichzeitig ist das Material diffusionsfähig. In 24 Stunden kann bis zu 15g Wasser pro m² aus dem Untergrund ausdunsten. Dabei bleibt die Dichtschicht, Dank ihrer extrem hohen Klebekraft, immer fest mit dem Untergrund verbunden.

MARISEAL 250 besitzt nicht nur eine gute Chemikalienbeständigkeit, sondern ist auch für den Hoch- und Tieftemperaturbereich geeignet.

Das Besondere an diesen Materialien sind ihre äußerst leichte Verarbeitung. Es wird einfach mit einer Rolle oder einem Pinsel aufgetragen. Die hervorragenden Eigenschaften und die leichte Verarbeitung machen dieses Material zum idealen Problemlöser!

Die Flüssigkunststoffe MARISEAL 250 und 400 wurden für die Sanierung von Bitumendächern (auch zur Abdichtung vor einer Dachbegrünung), als Korrosionsschutz für Metalldächer, sowie für Wellzement- und Eternitdächer, Balkone, Terrassen, Wassertanks, Wasserrohre u. v. m. entwickelt.

MARISEAL 250 und 400 sind innerhalb von 2 Stunden Regenfest...
nach 12 Stunden klebefrei...
und nach 24 Stunden dauerelastisch trocken!



MARISEAL 250 kann in beliebig vielen Schichten übereinander aufgetragen werden. In der Praxis hat sich eine Dichtschicht von 1,8 - 2 mm bewährt. Die "Dichtschicht" wird durch zwei Beschichtungsvorgänge a' 1 mm erreicht. Die MARISEAL 250 "Dichtschicht" wird abschließend mit einer dünnen Schicht MARISEAL 400 versiegelt. Die MARISEAL 400 "Deckschicht" schützt die MARISEAL 250 "Dichtschicht" vor aggressiver UV-Strahlung sowie vor Algen- und Schimmelbildung. 

Der Materialverbrauch für die MARISEAL 250 "Dichtschicht" liegt bei ca. 2 kg pro m².
Der Materialverbrauch für die MARISEAL 400 "Deckschicht" liegt bei ca. 0,3 kg pro m².




Wir helfen Ihnen gerne bei der Lösung Ihrer Flachdachprobleme. Fordern Sie einfach unter "Firmenkontakt" unsere digitale "Flachdachsanierungsinfo" per E-Mail an.