Verarbeitungstipps für die Beschichtung verschiedener Konstruktionen.

   1. Die Beschichtung bei Attikarändern
  2. Das Beschichten von Beton- oder Estrichflächen.
  3. Das Beschichten der Dachränder mit Regenrinnen.
  4. Das Beschichten von Dachrändern ohne Regenrinne, Traufbleche, Ortgänge, Metallkanten.
  5. Die Beschichtung bei einem austretenden Rohr, Kamin oder bei anderen Aufbauten.
  6. Die Beschichtung um eine Lichtkuppel oder ein Dachfenster.
  7. Die Beschichtung bei Abflüssen & Gullys.
  8. Die Beschichtung bei Industrielüftern und andere Aufbauten.
   9. Das Beschichten von Schwimmbecken, Pflanztrögen oder Zisternen.
10. Die Beschichtung bei austretenden Stahlträgern, Halterungen für Aufbauten oder Geländer.
11. Die sichere Wandverbindung, wenn die Dach- oder Terrassenfläche an eine Hauswand grenzt.
12. Die Beschichtung von Wellplattendächern.
13. So bilden Sie eine dauerelastische Dichtnaht mit weichen Übergängen zu allen Seiten.

Hier finden Sie Hinweise und Verarbeitungstipps zu Baudetails, die sehr oft vorkommen. Über 90% aller undichten Stellen sind auf diese Details zurückzuführen. Besonders diese Bereiche stellen die größte Herausforderung an das verwandte Material. Mit Flüssigkunststoff können diese Problemstellen langlebig und 100%ig dicht versiegelt werden.



Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.



















 

1. Attika-Anschluss

Eine Attika, als vertikale Auskragung der Außenwände, ist ein häufiger Randabschluss bei Flachdächern. Durch thermisch bedingte Spannungen ist die Dachhaut an dieser Stelle enormen Belastungen ausgesetzt und daher äußerst rissgefährdet. Risse wiederum verursachen Bauschäden mit hohen Folgekosten. Die herkömmliche Abdichtung von Attiken erfolgt durch mehrlagig ausgebildete Bitumenbahnabdichtung sowie aufwändige Metallabdeckungen mit Klemmverbindungen auf profilierten Halterungen, die für den Bewegungsausgleich sorgen. Dabei werden die Metallränder mit der Bitumenoberfläche verbunden. Da das Verbinden von Metallrahmen und einer bituminösen Dachhaut, wegen der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften, immer zu Problemen führt, sind Schäden in diesem Bereich unvermeidlich.


Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Reparatur:

Risse, Unebenheiten, Löcher und die inneren Ecken der Attika (auch an der Metallabschlusskante) werden mit VULKEM 116 Dichtmasse abgespachtelt. Eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff wird gleichmäßig über die gesamte Dach- und Attikafläche aufgetragen. Am nächsten Tag wird der Attikabereich und die angrenzende Dachhaut erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies immer so hinein, dass eine nahtlose Verbindung von der Attikawand (bzw. Metallkante) bis auf die Dachfläche entsteht. Mit einer Bürste glättet man das Gewebe und streicht bzw. rollt anschließend gleich ausreichend MARISEAL darüber, so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entsteht. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann eine weitere Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von ca. 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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2. Das Beschichten von Beton- oder Estrichflächen

Es gibt im Baubereich die unterschiedlichsten Betonkonstruktionen.

Das einfache Betondach. Die Betonfläche, die mit einer Estrichschicht versehen als Terrasse genutzt wird, oder der Betonsockel, der als Montageplattform für die unterschiedlichsten Aufbauten dient.

Wie auch immer die Fläche gestaltet ist, letztendlich sind diese Konstruktionen den natürlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Irgendwann beginnt die Oberfläche zu verrotten, es bilden sich Risse und man steht vor der Frage, welche Abdichtmöglichkeiten habe ich?
 
Für eine Sanierung der Beton- oder Estrichflächen müssen diese trocken und  sauber sein. Unter Umständen müssen stark beschädigte Stellen komplett entfernt und erneuert werden. Der Untergrund muss in jedem Fall fest sein.


Die Vorgehensweisen:

Zunächst werden alle Ecken, Risse, Spalten, Löcher, Aufbauten und Übergänge zwischen zwei Materialien mit der VULKEM 116 Polyurethan-Masse abgedichtet. Dann wird die Fläche, mit einer Rolle oder einem Tapetenquast mit der VULKEM 171 PU-Beton & Estrich Grundierung eingestrichen (ca. 0,5 Liter pro m²).

Einen Tag später kann dann die erste Beschichtung mit dem MARISEAL 250 Flüssigkunststoff vorgenommen werden. Am nächsten Tag trägt man die zweite und wieder einen Tag später die dritte Schichtung auf.

Will man die Beschichtung später begehen, muss die MARISEAL 250 Dichtschicht mit einer abriebfesten und später auch belastbaren Polyurethan-Farbe (VULKEM 451) in weiß, hellgrau, beige oder ziegelrot beschichtet werden. Nur dann hält die Fläche normalen Belastungen (Begehen, Gartenmöbel usw.) stand.

Alle Randbereiche (Hauswand, Traufbleche, Regenrinnen usw.) und Aufbauten (Kamine, Stützfeiler, Halterungen usw.) sollten bei einer Beschichtung "nass in nass" mit einem Gewebevlies verstärkt werden. Das Gewebe muss sich immer ca. 5 cm überlappen, damit eine 100% geschlossenen Rissbrücke entsteht.

Man legt das Gewebe in den frisch aufgetragenen Flüssigkunststoff und streicht es mit einer Bürste glatt. Dann trägt man erneut den MARISEAL 250 Flüssigkunststoff auf und tränkt so die Gewebestruktur bis sie sich gesättigt hat und der Flüssigkunststoff eine relativ glatte Oberfläche vorweist.

So erhält man eine rissüberbrückende Kunststoff-Gewebe-Dichtschicht, die nach dem trocknen eine extreme Festigkeit besitzt und dennoch dauerelastisch dicht bleibt, egal welche Temperatur gerade herrscht. Die Gewebe-Beschichtung sollte horizontal und vertikal mind. je 10 cm Breite vorweisen.

Möchte man später das Erscheinungsbild einer gefliesten Fläche haben, können die Fliesen mit dem dauerelastischen Polyurethan-Fliesenkleber VULKEM 115 aufgebracht werden. Die äußeren Ränder (Fliesen/Wand) werden mit der VULKEM 116 PU-Dichtmasse abgedichtet. Die inneren Fugen können mit einer handelüblichen Fugenmasse (frostfest und elastisch) zugeschlemmt werden. So erhält man eine, nach unten 100%ige dichte Schutzschicht auf der sich eine völlig normal gefliesten Fläche befindet.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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3. Die Dachränder mit Regenrinne

Die vorgehängte Regenrinne ist eine der gebräuchlichsten Schutzmaßnahmen damit das Regenwasser nicht an einer Hauswand herunter läuft. In der Regel wird ein Traufblech in die Bitumenbahn eingelegt, welches das Wasser in die Rinne leitet. Besonders dieser Detailpunkt hat sich häufig als schadensträchtig erwiesen. Die Ursache liegt im erheblich unterschiedlichen Wärmedehnungsverhalten von Blech und Dachhaut. Nicht selten treten Risse sowohl im Traufblech als auch an den Verbindungsstellen zwischen Blech und Bitumen auf, die dann zu Durchfeuchtungsschäden im Dachrandbereich führen.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff wird gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der Dachkanten (möglichst bis in die Dachrinne hinein) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Kantenbereiche großzügig mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung von Regenrinne bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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4. Dachränder, Ortgänge, Metallabschlüsse

Der Dachrand (Ortgang), flacher oder leicht geneigter Dächer, wird häufig mit einem abgekannteten Metallprofil gesäumt, welches an der Unterkonstruktion befestigt wird und in die Bitumenschweißbahn eingeklebt ist. Da das Einkleben von Metall in bituminöser Dachhaut, in Folge der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften der Baustoffe, immer zu Problemen führt, sind Schäden unvermeidlich. Zinklegierungen haben, gegenüber herkömmlichen Abdichtungsbahnen, einen 2,5fach größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten, was im Sommer, auf Grund des plastischen Verhaltens der Bitumenbahn kein Problem darstellt. Im Winter jedoch sind die spröden Bitumenbahnen nicht in der Lage, den erheblichen Blechverkürzungen zu folgen. Das führt zumeist im Frühjahr zu Rissen und Durchfeuchtungen dieser Bereiche. Auch die Stöße der Ortgangmetallelemente sind schadenanfällig, da sich hier Wasserhinterläufe bilden können.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff wird gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der Dachkanten (möglichst bis auf die Metallkante) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Kantenbereiche großzügig mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung von der Metallkante bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber, so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entsteht. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann dann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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5. Austretende Rohre

Die Ursache für zu hohe Feuchtigkeit in Wänden und Decken liegt, bis auf wenige Ausnahmen, fast immer an zu feuchter Raumluft. Meist reicht eine Fensterlüftung alleine nicht aus. Darum werden Dunstrohre in die Dachkonstruktion eingesetzt. Diese Form der Lüftung ist besonders bei Küchen, Bäder, Kanäle oder Schächte sehr wirksam. Es gibt auch Dachdurchdringende Rohre, die als Kamin oder zum Transport von flüssigen Medien genutzt werden. Besonders diese Dachdurchdringungen, sind an ihren Rändern sehr oft undicht. Der Grund hierfür sind die unterschiedlichen Materialien, die sich bei verschiedenen Temperaturen unterschiedlich bewegen. Bitumen wird bei Hitze sehr weich und bewegt sich. Metall oder Kunststoff erwärmt sich zwar, bleibt aber in seinen Maßen beständig. Die Folge, zwischen den verschiedenen Materialien entstehen Risse und somit undichte Stellen im Dach.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Größere Öffnungen können mit PU-Schaum (aus dem Baumarkt) aufgefüllt werden. Dann wird eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der unteren Rohrbereiche (möglichst 10 - 20 cm) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Rohrunterkanten und die darum befindlichen Dachflächen erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung vom Rohr bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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6. Lichtkuppeln und Dachfenster

Oberlichtkuppeln sorgen bei Flachdächern für eine angemessene und gleichmäßige Lichtverteilung in den darunter liegenden Räumen. Sie stellen allerdings auch, da sie über eine Öffnung in der Dachhaut montiert werden, einen erheblichen Schwachpunkt dar. Sie bestehen überwiegend aus Acrylglas oder faserverstärktem Polyesterharz und sind in der Regel doppelschalig ausgeführt. Hier treffen wieder einmal unterschiedliche Werkstoffe aufeinander, was nicht selten, durch die thermisch bedingten Bewegungen der Baustoffe, zur Rissbildung zwischen der Bitumenschicht und der Rahmenkonstruktion führt. Diese Risse wiederum verursachen Feuchteschäden, die zum Teil hohen Folgekosten mit sich bringen.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Größere Öffnungen können mit PU-Schaum (aus dem Baumarkt) aufgefüllt werden. Dann wird eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der unteren Rahmenkonstruktion (möglichst 10 - 20 cm) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Rahmen und die darum befindlichen Dachflächen erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung vom Fensterrahmen bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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7. Dachabflüsse / Gullys

Regenwasserabläufe dienen der Entwässerung von Flachdachflächen. Ihre Anzahl und Bemessung richtet sich nach der jeweiligen Dachgröße. Sie sind nicht selten Schuld an erheblichen Wasserschäden. Das Flachdach wird an mehreren Stellen von diesen Abflüssen durchbrochen und die Metall- oder Kunststoffrohre sind mit der Bitumenoberfläche verbunden. Durch die thermisch bedingten Oberflächenbewegungen der Dachhaut sind besonders diese Stellen äußerst rissgefährdet. Risse wiederum verursachen Wassereinbrüche, Bauschäden mit zum Teil hohen Folgekosten.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Größere Öffnungen können mit PU-Schaum (aus dem Baumarkt) aufgefüllt werden. Dann wird eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der Abflüsse (möglichst tief hinein) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die inneren Abflüsse und die darum befindlichen Dachflächen erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung vom Innenrohr bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber, so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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8. Industrielüfter und Geräteaufbauten

Die meisten Risse und Undichtigkeiten bei Flachdachdurchdringungen entstehen immer wieder an Geräteaufbauten wie Industrielüfter. Die zum Teil erheblichen Schwingungskräfte, größere Temperaturunterschiede sowie die verschiedenen Wärmeausdehnungen der unterschiedlichen Werkstoffe begünstigen diese Riss- und Schadensbildung.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

 


Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Größere Öffnungen können mit PU-Schaum (aus dem Baumarkt) aufgefüllt werden. Dann wird eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der unteren Rahmenkonstruktion (möglichst 10 - 20 cm) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Rahmen und die darum befindlichen Dachflächen erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung vom Rahmen bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber, so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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9. Schwimmbecken/Pflanztröge/Zisternen

Es gibt im Beckenbereich die unterschiedlichsten Bauweisen. In vielen Fällen handelt es sich um eine gegossene Betonkonstruktion oder eine Betonbodenplatte mit gemauerten Beckenwänden. Aber auch das bereits fertige ggf. geflieste Becken kann undicht werden.

Alle Konstruktionen unterliegen extremen Beanspruchungen. Die ständigen Temperaturunterschiede und die verschiedenen Ausdehnungen der Materialien bei Wärme und Kälte, führen in vielen Fällen zur Rissbildung. Oft entstehen auch Spannungsrisse durch Wurzelwachstum (z.B. bei Beton-Gartenteiche). Eine rissüberbrückende und wurzelfeste Abdichtung ist deshalb unerlässlich.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken und sauber sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

 

Die Vorgehensweisen:

Zunächst werden Risse, Unebenheiten und Löcher mit geeigneten handelsüblichen Spachtelmassen glatt gespachtelt. Wenn diese Spachtelmasse getrocknet ist, werden alle Ecken mit der dauerelastischen PU-Dichtmasse VULKEM 116 abgedichtet. Dann wird die Fläche mittels Rolle oder Tapetenquast mit der VULKEM 171 PU-Beton & Estrich Grundierung eingestrichen (ca. 0,5 Liter p. m²).

Am nächsten Tag kann man dann die erste Beschichtung mit MARISEAL 250 Flüssigkunststoff vornehmen. Einen Tag später trägt man die zweite Beschichtung auf und noch einen Tag später die 3. Schicht. Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Abschließend muss die MARISEAL 250 Dichtschicht mit einer abriebfesten und belastbaren Polyurethan-Farbe (VULKEM 451) in weiß, hellgrau, beige oder ziegelrot beschichtet werden.

Alle Randbereiche (Ecken) können zusätzlich mit einem "nass in nass" verarbeiteten Gewebevlies verstärkt werden. Das Gewebe muss sich immer ca. 5 cm überlappen, damit eine 100% geschlossenen Rissbrücke entsteht.

Man legt das Gewebe in den frisch aufgetragenen Flüssigkunststoff und streicht es mit einer Bürste glatt. Dann trägt man erneut den MARISEAL 250 Flüssigkunststoff auf und tränkt so die Gewebestruktur bis sie sich gesättigt hat und der Flüssigkunststoff eine relativ glatte Oberfläche vorweist.

So erhält man eine rissüberbrückende Kunststoff-Gewebe-Dichtschicht, die nach dem trocknen eine extreme Festigkeit besitzt und dennoch dauerelastisch dicht bleibt, egal welche Temperatur gerade herrscht. Die Gewebe-Beschichtung sollte horizontal und vertikal mind. je 10 cm Breite vorweisen.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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10. Stahlträger, Halterungen für Aufbauten

Nicht selten gibt es auf Flachdächern konstruktive Aufbauten von Lüftungsanlagen, Flüssigkeitsbehälter, Klimageräte, Entstaubungs- und Trocknungsanlagen, Stützen für Überdächer, Haltevorrichtungen für Werbeflächen,  Solarkollektoren  usw.. Diese Konstruktionen werden zumeist auf Stahlstützen oder Montageböcke aufgesetzt, deren Aufgabe es ist, die zum Teil sehr hohen Lasten, Statisch optimal an die Gebäudekonstruktion abzuleiten. Oftmals durchbrechen Metallträger auch die Dachhaut oder Montageböcke (z.B. für Geländer) werden mittels Dübel auf die Dachhaut montiert. Besonders an diesen Stellen wird die Bitumenoberfläche besonders beansprucht. Durch die thermisch bedingte Oberflächenspannung der Dachhaut und die minimalen Bewegungen der Aufbaukonstruktion, sind diese Anschlussstellen äußerst rissgefährdet. Besonders bei verdübelten Aufbauten bilden sich immer wieder Risse, die zu Wasserschäden führen.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

 

 


Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten und Löcher werden mit VULKEM 116 abgespachtelt. Größere Öffnungen können mit PU-Schaum (aus dem Baumarkt) aufgefüllt werden. Dann wird eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff gleichmäßig über die gesamte Dachfläche, einschließlich der unteren Aufbaukonstruktion (möglichst 10 - 20 cm) beschichtet.  Am nächsten Tag werden die Aufbaukonstruktion unterhalb und die darum befindlichen Dachflächen erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung vom Aufbau bis auf die Dachfläche entsteht. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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11. Flachdach / Wandverbindungen

Der immerwährende Kampf gegen das Wasser wird zumeist im Detailbereich verloren. Eine der schwierigsten Stellen sind die Wandverbindungen. Da, wo ein Flachdach an eine Hauswand stößt, entstehen die meisten Undichtigkeiten.  Besonders diese Konstruktionen unterliegen extremen Beanspruchungen. In der Regel sind Wandanschlüsse nur selten aufwendig abgedichtet. Mit einfachen Dichtmassen (z.B. Silikon) werden montierte Klemmschienen nachgedichtete, die eine Bitumenbahn in eine wasserabfließende Position halten. Gerade hier führen die verschiedenen Ausdehnungen der Baustoffe, bei Wärme und Kälte, in den meisten Fällen zu erheblichen Wasserschäden.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Vorgehensweisen:

Risse, Unebenheiten, Löcher und die Ecke zwischen Hauswand und Dachhaut werden mit der VULKEM 116 Dichtmasse abgespachtelt. Eine Schicht MARISEAL 250 Flüssigkunststoff wird gleichmäßig über die Dachfläche und an die Hauswand (möglichst 10 cm hoch) aufgetragen. Am nächsten Tag wird dieser Eckbereich und die angrenzende Dachfläche erneut mit MARISEAL 250 beschichtet und in das noch nasse MARISEAL legt man das MARIFLEX Gewebevlies, immer so, dass eine nahtlose Verbindung von der Hauswand bis auf die Dachfläche entsteht.

Das Gewebe sollte sich immer 5 cm überlappen. Anschließend streicht bzw. rollt man ausreichend MARISEAL darüber so das eine blasen- und faltenfreie Rissbrücke entstanden ist. Dann beschichtet man den Rest der Dachfläche mit der "zweiten" Schicht Flüssigkunststoff. Nach 24 Stunden kann die letzte 3. Beschichtung mit MARISEAL 250 vorgenommen werden.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von 2,5 bis 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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12. Wellasbest- oder Faserzementplatten

Sehr viele Flachdächer wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit Wellasbest- oder Faserzementplatten bedeckt. Nun beginnen diese Platten zu verrotten. Die Umwelteinflüsse haben die Oberflächen spröde gemacht. Sauerer Regen, Moose und andere Belastungen greifen die Oberfläche an. Der sich immer wieder bewegende Untergrund (oftmals Holzkonstruktionen) trägt dazu bei, dass die Nahtstellen und Verschraubungspunkte immer undichter werden. Eine Restaurierung (Abriss und Neubedeckung) solcher Dachkonstruktionen ist, auf Grund der gesetzlichen Bausanierungsvorschriften, mit erheblichen Kosten verbunden. Insbesondere die Demontage und Entsorgung der alten Wellplatten ist äußerst Kostenintensiv.

Folgende Vorarbeiten sind zu beachten. Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen die Platten mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden.
ACHTUNG: Nicht mit einer Drahtbürste schleifen oder kratzen!

Die Vorgehensweisen:

Zunächst werden alle Längs- und Quernähte sowie die Verschraubungspunkte der Wellplatten mit der VULKEM 116 Dichtmasse abgedichtet. Damit die Dichtmasse einen glatten Übergang zu den Flächen bildet, wird sie sofort (unmittelbar nach dem Auftragen) mit einem in M.E.K. PU-Verdünnung getauchten Pinsel geglättet.

Der Flüssigkunststoff MARISEAL 250 wird für die erste Schicht mit der M.E.K. PU-Verdünnung (Verhältnis 3:1) gemischt und mittels Tapetenquast oder Ailess-Spritzgerät als "Grundierung" aufgetragen.

Am nächsten Tag wird dann die zweite Schicht (mit nur 10-15% M.E.K. Pu-Verdünnung) aufgetragen.

Einen Tag später wird dann die dritte Dichtschicht (mit 10-15% M.E.K. Pu-Verdünnung) aufgebracht.

Man könnte noch weitere Schichten auftragen, aber in der Praxis hat sich eine Gesamtstärke der Dichtschicht von ca. 3 mm ausgezeichnet bewährt.

Die Dichtschicht kann abschließend mit der VULKEM 451 PU-Farbe (z.B. in ziegelrot) eingefärbt werden.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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13. So bildet man eine dauerelastische Dichtnaht mit weichem Übergang zu den Flächen

Der VULKEM 116 Polyurethan Montagedichtstoff hat sich besonders für Abdichtarbeiten im Baubereich bewährt. Seine enorme Dauerelastizität und Klebekraft machen ihn zum idealen Werkstoff für zahlreiche Montage- und Abdichtarbeiten. VULKEM 116 ist 100%ig UV- und Witterungsbeständig!



Nachdem eine VULKEM 116 Wurst (ca. 1 cm Durchmesser) in die Ecke gepresst wurde, streicht man diese mit einem in M.E.K. PU-Verdünnung getauchten Pinsel glatt. Dadurch gestaltet man einen sauberen Übergang und erhält einen gleichmäßigen Verlauf zu allen Seiten.

VULKEM 116 trocknet, so wie alle Polyurethan-Werkstoffe, innerhalb von 24 Stunden mit Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit und kann danach mit weiteren PU-Werkstoffen überarbeitet werden.

Je nach Verarbeitungstemperatur der Flüssigkunststoffe und/oder Beimischung von Lösungsmitteln (M.E.K.) treten bei der Verarbeitung Dämpfe aus, die nicht in die Atemwege gelangen sollten. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und vermeiden Sie das direkte Einatmen. Geeignete Atemschutzmasken (mit Aktivkohle) erhalten Sie in jedem Baumarkt. Nach 24 Stunden sind diese Dämpfe verflüchtigt.


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